Fregattenkapitän von Puttkamer Foto: Deutsche Marine

Fregattenkapitän von Puttkamer Foto: Deutsche Marine

Kommandowechsel im 3. Minensuchgeschwader in Kiel

Neuer Kommandeur: Fregattenkapitän Daniel Reuter Foto. Deutsche Marine
Neuer Kommandeur: Fregattenkapitän Daniel Reuter Foto. Deutsche Marine

Am Donnerstag, den 24. September 2026 um 13 Uhr, übergibt der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Christian Walter Meyer, im Marinestützpunkt Kiel-Wik das Kommando über das 3. Minensuchgeschwader von Frau Fregattenkapitän Inka von Puttkamer an Herrn Fregattenkapitän Daniel Reuter.

Zweieinhalb Jahre führte Inka von Puttkamer als erste Frau einen Kampfverband der Deutschen Marine. Ihr Nachfolger, Fregattenkapitän Daniel Reuter, kehrt nach Stationen im Marinekommando, im Ministerium und in den USA und Großbritannien an die Kieler Förde zurück. Von Puttkamers Amtszeit war davon geprägt, die maritime Präsenz an der Nordflanke zu stärken. Zudem bereitete das Geschwader innerhalb kurzer Zeit einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormuz vor. Zum Abschied würdigte die scheidende Kommandeurin die Leistung ihrer Einheit: „Mein Dank geht an unsere auftragsorientierten und kreativen Soldatinnen und Soldaten, die mit Leidenschaft dienen und die mich durch diese Zeit getragen haben.“ Als persönlichen Höhepunkt bezeichnete sie eine Geschwaderübung mit 20 Schiffen aus zehn Nationen.

Das vergleichsweise kleine 3. Minensuchgeschwader habe während ihrer Führung ein breites Spektrum an Aufträgen bewältigt. „Dieses, mein Heimatgeschwader, als Kommandeurin führen zu dürfen, hat mich mit großem Stolz erfüllt.“

Ihr Nachfolger, Daniel Reuter, war bereits Kommandant des Minenjagdbootes „Weilheim“ und stellvertretender Kommandeur des damaligen 5. Minensuchgeschwaders. „Ich freue mich, nach nunmehr zehn Jahren endlich wieder in Kiel zu sein“, sagte Reuter. Die Rückkehr als Kommandeur erfülle ihn mit Respekt vor der Aufgabe und vor den täglichen Leistungen der Angehörigen des Geschwaders, zugleich aber auch mit Stolz. Seiner Vorgängerin dankte Reuter für die umfassende Einarbeitung. Sie habe das Geschwader durch bewegte Zeiten geführt und Spuren hinterlassen, „die bleiben werden“.

 

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