Foto: Die neue Polarstern. Alfred-Wegener-Institut/TKMS

Foto: Die neue Polarstern. Alfred-Wegener-Institut/TKMS

Polarstern II: Hubschrauber-Sichtlandungshilfesystem von TKMS beauftragt

Der deutsche Forschungs-Eisbrecher, der von TKMS in Wismar für das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI) gebaut wird, wird das  zukünftige Flaggschiff der deutschen Polarforschung werden. Für Einsätze in der Arktis und Antarktis konzipiert, ermöglicht die neue „Polarstern“ wissenschaftliche Missionen in einigen der entlegensten und anspruchsvollsten Umgebungen der Erde. Die Fertigstellung und Auslieferung des Schiffes ist für 2030 geplant. 

Der deutsche Forschungs-Eisbrecher, der von TKMS in Wismar für das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI) gebaut wird, wird das  zukünftige Flaggschiff der deutschen Polarforschung werden. Für Einsätze in der Arktis und Antarktis konzipiert, ermöglicht die neue „Polarstern“ wissenschaftliche Missionen in einigen der entlegensten und anspruchsvollsten Umgebungen der Erde. Die Fertigstellung und Auslieferung des Schiffes ist für 2030 geplant.

Am neuen High – Tech Schiff werden viele deutsche Unternehmen beteiligt sein. Für Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) als Bauwerft besteht die Herausforderung, Industriepartner für Spitzentechnologie auszuwählen. Der Wettbewerb der Zulieferer der "„Polarstern“ II" (Nachfolger der 1982 in Dienst gestellten "„Polarstern“") läuft. Nun hat das Hamburger Unternehmen OPTONAVAL  den Zuschlag für ein Hubschrauber-Sichtlandungshilfesystem (HVLAS) erhalten. Man wird das System nicht nur herstellen, sondern auch alle Beleuchtungssysteme bereitstellen, um einen sicheren Hubschrauberbetrieb zu gewährleisten. Unter den Umweltbedingungen in Polarregionen muss das System in eisbedeckten Gewässern, bei schlechter Sicht und rauen Wetterbedingungen funktionieren. OPTONAVAL ist Anbieter von High-End-Beleuchtungssystemen für Hubschrauberoperationen, Navigationsbeleuchtung und stabilisierten Plattformen.

Die neue „Polarstern“ ersetzt das derzeitige Forschungsschiff „Polarstern“, dass seit 1982 ein legendärer Eckpfeiler der internationalen Polarwissenschaft ist. Die Erwartungen an das nachfolgeschiff sind entsprechend hoch, nicht nur wegen wissenschaftlichen Fähigkeiten, sondern auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und Effizienz für zukünftige Klima- und Polarforschung. Das Schiff wird mit rund 160 Metern Länge fast 40 Meter länger als sein Vorgänger und wird das größte deutsche Forschungsschiff sein. Die Baukosten für den Bund werden mit rund 1,2 Milliarden Euro beziffert.

Text: Hansa/Redaktion

Foto: Alfred-Wegener-Institut/TKMS

Anzeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Der Zeitraum für die reCAPTCHA-Überprüfung ist abgelaufen. Bitte laden Sie die Seite neu.

de_DEGerman