Glaubhafte Abschreckung: Heute kehrten die Fregatten „Sachsen-Anhalt“ und „Hamburg“ sowie der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ vom Manöver Mjølner 2026 in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück.
Rund 2.500 Soldatinnen und Soldaten aus Norwegen, Belgien, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland nahmen an der Übung teil. Insgesamt beteiligten sich acht Schiffe sowie Kräfte der norwegischen Landstreitkräfte an der Übung. Auf deutscher Seite nahmen neben den ioben genannten Schiffen die Korvetten „Braunschweig“ und „Erfurt“ aus Warnemünde teil. Mit im Verband waren die norwegische Fregatte „Fridtjof Nansen“ sowie die dänischen Fregatten „Iver Huitfeldt“ und „Absalon“.

Flugzeuge, Flugkörper und Drohnen aus der Luft sowie Speedboote und U-Boote griffen die teilnehmenden Einheiten in verschiedenen Übungsszenarien an. Die Besatzungen mussten innerhalb kürzester Zeit reagieren und sich gegen die realitätsnahen Bedrohungen verteidigen. „Diese Übung ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Einsatzbereitschaft. Sie zeigt, dass wir gemeinsam handlungsfähig sind und sendet ein starkes Signal der Geschlossenheit“, resümiert der Verbandsführer, Kapitän zur See Jan Hackstein. Die teilnehmenden Nationen wollten mit der Übung beweisen, dass auf der Grundlage gemeinsamer Verfahren und schneller Informationswege effektiv zusammengearbeitet werden kann. In zwei Jahren wird Mjølner 2028 unter norwegischer Führung stattfinden. Es war das erste Mal, dass Deutschland die Übung insgesamt geführt und die Vorbereitungen geleitet hat. Der Name "Mjølner" entstammt der Wikinger-Mythologie. Der Thorshammer, Mjölnir (altnordisch für "Zermalmer", "Zerschmetterer" oder auch "Blitz"), ist das zentrale Symbol des nordischen Gottes Thor, des Beschützers von Midgard (der Menschenwelt) und Asgard (der Götterwelt). Mjölner trifft stets ins Ziel - was für ein Name!
Text: PIZ Marine/redakltionell bearbeitet
Fotos: Bw/Julia Kelm/SF Mantei

