Auslaufen der Queen Elizabeth in Portsmouth

Auslaufen der Queen Elizabeth in Portsmouth

Start für die Carrier Strike Group

Los geht`s! Das erste Schiff der britischen Carrier Strike Group ist am Morgen des 1. Mai aus dem Hafen von Portsmouth ausgelaufen. Die HMS Diamond, ein Zerstörer des Typs 45, verließ ihren Heimathafen, um in den nächsten knapp zwei Wochen am Manöver Strike Warrior vor der Küste von Schottland teilzunehmen. Wenig später hieß es „Leinen los und ein“ für die HMS Richmond im Hafen von Devonport. Um 16:45 Uhr startete dann die Queen herself. Zusammen mit ihr liefen die HMS Defender, ein weiterer Type-45-Zerstörer, und die HMS Kent, eine Fregatte des Typs 23 aus.

Auf dem Weg in den ersten Einsatz

Auf dem Weg in den ersten Einsatz

Damit alle Manöver sicher vonstatten gehen, sind 200 Menschen im Einsatz. Von den sechs Schlepperbesatzungen über Lotsen bis hin zu Hafenarbeitern hat dabei jeder seine spezielle Aufgabe.
Bereits von zwölf Jahren begannen im Hafen von Portsmouth die Planungen für die Wiederaufnahme der Operationen mit einer Carrier Strike Group. Die erforderlichen Vorbereitungen der Infrastruktur waren immens. So musste eine Pier gebaut werden, die die größten jemals für die Royal Navy gebauten Schiffe aufnehmen kann. Damit die beiden Flugzeugträger sicher manövrieren können, wurden 3,5 Millionen Kubikmeter Sand aus dem Hafenbecken entfernt. Und auch dem gewaltigen Energieverbrauch wurde Rechnung getragen mit der Errichtung eines eigenen Kraftwerks.

Goodbye für sieben Monate

Goodbye für sieben Monate

Die United Kingdom Carrier Strike Group läuft zu einem 28-wöchigen Einsatz aus. Zur Gruppe gehören neben dem Flugzeugträger Queen Elizabeth acht weitere Schiffe. An Bord der Einheiten befinden sich 32 Helikopter und Kampfjets. Die 3700 Soldaten werden zunächst über das Mittelmeer einen Abstecher ins Schwarze Meer machen. Anschließend geht die Reise weiter durch den Sueskanal und das Arabische Meer. Nach dem Durchqueren der Straße von Malakka sollen Manöver im heftig umstrittenen Südchinesischen Meer stattfinden. Endpunkt der Reise wird Japan sein. Insgesamt werden die Schiffe 25 000 Seemeilen zurücklegen und dabei Häfen in 40 Ländern besuchen.

Letzte Vorbereitungen im Hafen von Portsmouth

Letzte Vorbereitungen im Hafen von Portsmouth

Text: mb; Fotos: Royal Navy/Crown Copyright

1 Kommentar

  1. Sehr schön. Nur die deutschen Schlaftüten-Politiker kriegen einen Flugzeugträger nicht gebacken.

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