EA-18G Growler des Electronic Attack Squadron 140 an Deck des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln. Foto: U.S. Navy/C. Davis

EA-18G Growler des Electronic Attack Squadron 140 an Deck des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln. Foto: U.S. Navy/C. Davis

US Navy verlegt Growler in die Südeifel

Sechs Kampfflugzeug Boeing EA-18 Growler zur elektronischen Kampfführung - inklusive der 120 Mann/Frau starken Unterstützungskomponente des 134. Electronic Attack Squadron der Naval Air Station Whidbey Island - werden diese Woche nach Spangdahlem in der Südeifel verlegt. Aufgabe der im Bundesstaat Washington an der Westküste der USA stationierten Spezialisten ist es, vom Flugzeugträger aus operierend die Ortungsmöglichkeiten gegnerischer Einheiten zu stören, zu täuschen und funktionsunfähig zu machen. Ihr Einsatzradius liegt üblicherweise bei 1.000 Kilometern – mit Zusatztanks erweitert sich dieser Radius auf das Dreifache. Mit ihren besonderen Fähigkeiten sollen sie die NATO-Ostflanke verstärken, dabei aber ausschließlich über NATO-Territorium fliegen.

Ob diese Maschinen in der Eifel bleiben, oder wie die Ende Februar dort vorübergehend stationierten Lockheed Martin F-35 Lightning der US Air Force weiter nach Osten verlegen werden, ist noch ungewiss. Die EA-18 ist aus dem Mehrzweckkampfflugzeug Boeing F/A-18 Super Hornet für den Elektronischen Kampf weiter entwickelt worden. Beide Flugzeugtypen wurden auf deutscher Seite als möglicher Nachfolger für den Tornado betrachtet – mit letztlich deutlicher Neigung zur F-35 Joint Strike Fighter.

Spangdahlem nördlich von Trier gelegen ist zu normalen Zeiten der Stützpunkt für die amerikanischen General Dynamics / Lockheed Martin F-16 Falcon Mehrzweckkampfflugzeuge und ist auch neben der Basis in Ramstein logistische Drehscheibe für den militärische Materialversorgung in Europa.

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