US Navy weiterhin im Südchinesischen Meer präsent
Gerade bei Fonops ist Wachsamkeit angesagt

Gerade bei Fonops ist Wachsamkeit angesagt

USA weiterhin im Südchinesischen Meer

Die Vereinigten Staaten lassen sich auch weiterhin nicht davon abhalten, ihre Marineschiffe frei durch das Südchinesische Meer fahren zu lassen. Jüngstes Beispiel ist die USS „Russell“ (DDG 59), die am 17. Februar die Gewässer rund um die Spratly-Inseln durchquerte. Zuvor wurde keines der angrenzenden Länder informiert oder um Erlaubnis gebeten. Damit stellt sich Amerika nicht nur gegen China, sondern explizit auch gegen Vietnam und Taiwan. Jedes der drei Länder beansprucht die Spratly-Inseln für sich und verlangt von durchfahrenden Kriegsschiffen vorab eine entsprechende Notifikation. Neben diesen drei Nationen haben auch Malaysia, Brunei und die Philippinen Ansprüche auf alle oder einen Teil der Inseln angemeldet. Sie verlangen jedoch keine Information über die Durchfahrt von Kriegsschiffen. Unter der Bezeichnung Fonops (Fredom of Navigation Operation) führen die USA immer wieder solche friedlichen Durchfahrten in den umstrittenen Gewässern des Südchinesischen Meeres durch. Dies geschieht ungeachtet eines immer aggressiver auftretenden Chinas in der Region. Das Land beansprucht fast das gesamte Südchinesische Meer als Hoheitsgewässer.

Text: mb; Foto: US Navy

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