Mitte Mai ließ man bei General Dynamics Electric Boat in Groton/Connecticut das Trockendock fluten, um das bereits im Oktober letzten Jahres getaufte konventionell bewaffnete Atom-U-Boot „USS Utah“ (SSN-801) der Virginia-Klasse offiziell aufschwimmen zu lassen. Es ist das 28. Boot der Klasse und damit auch das letzte des vierten Loses (Block IV) dieser Angriffs-U-Boote der US Navy. Sein Baubeginn erfolgte bereits im September 2021 – seine Indienststellung wird wohl erst 2028 stattfinden.
Die nächsten zwölf Boote des fünften Loses mit dem Virginia Payload Module (VPM – erweiterte Sektion Tomahawk-Senkrechtstartsilos) befinden sich in Groton beziehungsweise in Newport News bei Huntington Ingalls im Bau oder sind seit Mai 2025 beauftragt (USS Baltimore SSN-812 und USS Atlanta SSN-813). Auch wenn das beabsichtigte sechste Los der Virginia-Klasse sich in fortgeschrittenem Entwicklungsstatus befindet, ebenso wie das zweite Los der strategischen U-Boote der Columbia-Klasse, so darf die optimistische Perspektive nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Kriegsschiffbau des USA derzeit heftig knistert!
